Wir haben ein Ziel.

Die Aufgaben des Verbandes sind in fünf Bereiche unterteilt.

Der Landesverband dient der Förderung und Verwirklichung der Montessori-Pädagogik. Durch die Verbreitung der Montessori-Pädagogik will er die Rechte der Kinder und Jugendlichen sowie der Eltern stärken. Der Verband vertritt als Dachverband die gemeinsamen Belange der Mitglieder.

Qualitätssicherung: Wir sichern die Qualität der Montessori-Pädagogik und bringen sie in Diskussionen intern und öffentlich voran

PR-Arbeit: Wir tragen die Essenz der Montessori-Pädagogik weiter und sorgen für ihre Verbreitung

Bildungspolitik: Wir sind eine bildungspolitische Kraft im Gespräch mit Kultus- und Sozialministerium seit 1985

Existenzsicherung: Wir stützen unsere Einrichtungen in ihrer Existenzsicherung, im Aufbau und in der Weiterentwicklung

Vernetzung: Wir schaffen Vernetzung der Montessori-Initiativen sowohl intern als auch extern, regional und überregional

Zur Geschichte des Verbandes

Der Montessori Landesverband Bayern e.V. wurde 1985 gegründet.



Die Montessori-Pädagogik wurde in Bayern erstmals in den Einrichtungen der Aktion Sonnenschein in München eingesetzt. Prof. Hellbrügge, auf der Suche nach einer Pädagogik, die für behinderte wie nichtbehinderte Kinder gleichermaßen geeignet ist, rief 1969 die erste Montessori-Einrichtung in Bayern ins Leben. Auf Anregung von Prof. Hellbrügge hat sich 1971 eine Gruppe interessierter Eltern zum Montessori München e.V. zusammengeschlossen und 1972 ein eigenes Kinderhaus gegründet. Das Kinderhaus war wie auch die Modellschule von Prof. Hellbrügge im Olympiagelände untergebracht. Die Kinder sind überwiegend in die Modellklassen der Schule der Aktion Sonnenschein gegangen. Als das Kinderhaus Anfang der 80er Jahre nach Großhadern verlegt wurde, hat der Montessori München e.V. 1981 eine eigene Grundschule ins Leben gerufen. In enger Zusammenarbeit mit der Montessori-Fördergemeinschaft Landkreis Starnberg und weiteren Elterninitiativen entstanden dann in relativ kurzer Zeit weitere Schulgründungen. Bis 1985 gab es schon acht Träger von Montessori-Einrichtungen, heute sind es über 115 Trägervereine, die Kinderhäuser, Horte, Grund- und Hauptschulen mit Mittlere-Reife-Klassen und ein Gymnasium eingerichtet haben.



Ursprünglich war der Landesverband eine Interessenvertretung, die den vielen Elterninitiativen bei der Gründung eines Trägervereins und beim Kindergarten- und Schulaufbau beratend zur Seite stand. Lange Zeit war die Hauptaufgabe dieses Netzwerks, Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten, Informationen zu bündeln und zur Verfügung zu stellen, um die Montessori-Bewegung in Bayern zu stärken.



Seit einigen Jahren hat sich die Aufgabenstellung erweitert: Der Dachverband ist - stellvertretend für alle Montessori-Einrichtungen - zunehmend Gesprächs- und Verhandlungspartner mit Kultusministerium und Landtagsparteien geworden, um die vormals mühsam in Einzelentscheidungen herbeigeführte Rechtssicherheit generell für Einrichtungen in freier Trägerschaft zu bündeln. Früher musste jeder Träger seinen Rechtsstandpunkt notfalls gerichtlich für sich klären; jetzt zeichnet sich ab, dass der Landesverband nicht zuletzt auf der Basis des von allen Einrichtungen mit verfassten und mitgetragenen Schulkonzeptes 1-10 "Eine Schule für Alle", stellvertretend für die Einrichtungen Klärungen mit dem Kultusministerium ohne gerichtliche Auseinandersetzung herbeiführen kann.

Mit der Gründung der Montessori Bayern Bildungsakademie ist sichtbar geworden, dass die Qualitätssicherung und -entwicklung in den Einrichtungen in den Mittelpunkt gestellt wurden.

Satzung

Hier finden Sie die aktuelle Satzung des Montessori Landesverbandes Bayern e.V. vom 16.05.2014